Handballharz ist für viele Vereine Fluch und Segen zugleich. Während es den Spielern eine bessere Ballkontrolle ermöglicht, sorgt es in Sporthallen häufig für Probleme. Besonders kritisch wird es, wenn die Halle nicht ausschließlich für den Handball genutzt wird, sondern auch für Schul- oder Vereinssport.
Sobald Harz auf den Hallenboden gelangt, entstehen klebrige Rückstände. Diese beeinträchtigen nicht nur die Nutzbarkeit der Fläche, sondern können auch das Verletzungsrisiko erhöhen. Eine regelmäßige und fachgerechte Reinigung ist daher besonders wichtig.
In vielen Hallen gilt nicht ohne Grund ein Harzverbot. Wird das Harz nicht zeitnah entfernt, bleiben Böden klebrig und können für andere Sportarten nur eingeschränkt nutzbar sein.
Zusätzlich besteht die Gefahr, dass durch falsche Reinigungsmethoden der Boden beschädigt wird. Linoleumböden sollten beispielsweise nicht mit ungeeigneten Reinigungsmitteln behandelt werden. Parkettböden reagieren empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit und können aufquellen.
Im schlimmsten Fall entstehen Schäden am Hallenboden, die hohe Folgekosten verursachen können.
Harzflecken können manuell entfernt werden, zum Beispiel mit einem Spachtel. Diese Methode ist jedoch sehr zeitaufwendig und birgt das Risiko, den Boden zu beschädigen.
In der Praxis wird deshalb häufig mit speziellen Reinigungsmitteln gearbeitet. Diese werden verdünnt, auf den Boden aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit mit einer geeigneten Scheuersaugmaschine aufgenommen. Wichtig ist dabei die richtige Dosierung und ein Verfahren, das zum jeweiligen Bodenbelag passt.
Für die regelmäßige Reinigung von Sporthallenböden kommen je nach Hallengröße handgeführte Reinigungsmaschinen oder Aufsitzmaschinen zum Einsatz.
Gerade bei größeren Flächen ist eine maschinelle Reinigung sinnvoll, weil sie gleichmäßige Ergebnisse ermöglicht und den Zeitaufwand deutlich reduziert. Beim Einsatz von Aufsitzmaschinen sollte darauf geachtet werden, dass diese für Sporthallenböden geeignet sind.
Besonders hilfreich sind Maschinen mit automatischer Dosierung. So lässt sich vermeiden, dass zu viel Reinigungsmittel eingesetzt wird und der Boden unnötig belastet wird.
In der Praxis zeigt sich, dass klassische Reinigungsmethoden bei Handballharz oft an ihre Grenzen stoßen – insbesondere bei größeren Hallenflächen oder hoher Nutzungsfrequenz.
In konkreten Projekten konnte remaconcept jedoch bereits nachweisen, dass sich Handballharz auch effizient und reproduzierbar mit Reinigungsrobotern entfernen lässt.
Zum Einsatz kamen dabei unter anderem:
Beide Systeme wurden gezielt auf die Anforderungen von Sporthallen abgestimmt und konnten Harzrückstände zuverlässig vom Hallenboden lösen.
Besonders in Hallen mit intensiver Nutzung kann so sichergestellt werden, dass der Boden dauerhaft sauber, sicher und für verschiedene Sportarten nutzbar bleibt.
Gerade bei regelmäßigem Harzeinsatz zeigt sich, dass automatisierte Reinigungslösungen langfristig nicht nur effizienter, sondern auch wirtschaftlicher sind.
Sporthallenbetreiber und Vereine haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder wird die Verwendung von Harz untersagt, oder die regelmäßige und fachgerechte Reinigung wird konsequent eingeplant.
Wird Handballharz nicht entfernt, leidet die Nutzbarkeit der Halle. Der Boden kann klebrig werden, andere Sportarten werden beeinträchtigt und langfristig können Schäden entstehen.
Eine professionelle Reinigung schützt den Hallenboden, erhöht die Sicherheit und sorgt dafür, dass die Sporthalle vielseitig nutzbar bleibt.
remaconcept unterstützt Unternehmen, Kommunen und Betreiber bei der Auswahl geeigneter Reinigungsmaschinen und automatisierter Reinigungslösungen.